Was mich umtreibt

Ich möchte diese persönliche website nutzen, um darüber zu schreiben, was mich ganz persönlich in meinem öffentlichen Leben und Handeln umtreibt und was ich als meine persönliche unternehmerische Herausforderung sehe. Das versuche ich in einzelnen Beiträgen ganz subjektiv und persönlich darzustellen.

Die Blockchain-Technologie und die damit zusammenhängende Entwicklung von digitalen Smart Contracts eignet sich nicht nur dazu alternative Währungen zu entwickeln, wie es bei Bitcoin der Fall ist. Seit ich 2014 Ethereum entdeckt habe, wurde mir klar, dass hier eine disruptive Technologie entsteht, die viele neue Möglichkeiten des Gestaltens von Gesellschaft birgt. Aber je faszinierter und begeisterter ich über Blockchain basierte Lösungen nachgedacht habe, desto mehr ahne ich, dass diese neuen Möglichkeiten auch ein zweischneidiges Schwert sein können. 

Eine Vielzahl an Unternehmen, Forschungsinstitutionen und Initiativen erforschen gerade die Einsatzmöglichkeiten. Auch für öffentliche Verwaltungen und Staaten mögen sich Chancen bieten. Erkennbar wird, dass die Blockchain-Technologie – oder auch Distributed Ledger Technologie – Einzug in die Verwaltung vieler Lebensbereiche halten könnte. Zwei Gestaltungsdimensionen erschließen sich entsprechend:

  1. Wie können wir neue digitale Technologien wie Blockchains für die Förderung von konkreten sozialen, kulturellen und ökologischen Gemeingütern nutzen?
  2. Welche Gefahren bergen sie andererseits für das Gemeinwohl? Wie wehren wir Gefahren ab und dämmen Schäden für Gemeingüter ein?

Diese beiden Dimensionen möchte ich gemeinsam mit meinem guten Freund Julio Lambing in zwei Tagungen am 25. August und 20. Oktober 2018 im Namen von e5 und  dem Verein zur Erforschung zukunftsfähiger Lebensweisen e.V.  mit interessierten Experten diskutieren. Vorerst haben wir uns das Thema folgendermaßen zurecht gelegt:

Ich habe zwischen 2011 und 2013 als Geschäftsführer das erste und hoffentlich auch das letzte Mal in meinem Leben ein Insolvenzverfahren einer GmbH begleitet.

Denn die G+P GmbH musste am 21. Februar 2011 leider einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens stellen. Das Insolvenzverfahren wurde nach sorgfältiger Prüfung vom Gericht am 07.08.2013 ohne jegliche Auflagen für mich als Geschäftsführer aufgehoben. Die Gesellschaft ist dann in der Folge automatisch liquidiert worden.

Wie viele Menschen mit Unternehmerblut bin ich ständig auf der Suche nach neuen Geschäftsansätzen. Interessieren tun mich dabei die Bereiche Erneuerbare Energien und nicht erneuerbare Ressourceneffizienz. Für Nichtunternehmer ist meine Art des Umgangs mit neuen Geschäftsideen gar nicht leicht zu verstehen. Wieso immer wieder neue Geschäftsideen? Da mein Weg mir erfolgversprechend erscheint, aber oft auf Missverständnisse stößt, möchte ich mich hier einmal erklären.

Ich bin der Ansicht, dass Erneuerbare Energien gemeinhin nur aus dem Grund in der Öffentlichkeit als teuer gelten, weil zur Bewertung ihrer Wirtschaftlichkeit unangemessene ökonomische Modelle verwendet werden.

Warum werden beispielsweise Kernkraftwerke, im Gegensatz zu Windrädern und Photovoltaikanlagen, als billige Stromlieferanten gelobt? Weil die Kostenbetrachtung an wesentlichen Teilen einfach abgeschnitten wurde:

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